Mit Gasherden kann man energiesparend und gefühlvoll kochen.



28.08.2017

Mit Gas zu kochen ist etwas besonderes. Die Wärme ist schnell regulierbar und sofort vorhanden.


Wenn die Flamme klein gestellt wird, heizt nur noch der Topf nach. Die abgegebene Wärme kann sehr fein reguliert werden. Die Gefahr des Anbrennens wird auf ein Minimum reduziert. Gas zum Kochen ist im Vergleich zu Strom relativ günstig. Die sichtbare Flamme zusammen mit einem entsprechenden Herd sorgen für die richtige Athmosphäre beim gemeinsamen Kochen mit Freunden und Famile. Gasherde können mit Flüssiggas und Erdgas betrieben werden. Dazu kommt, dass Erdgas in Deutschland regional mit unterschiedlichem Brennwert verkauft wird.

Der Aufstellraum muss ein Fenster haben und je nach Bundesland 15-20 m³ Rauminhalt besitzen. Es empfiehlt sich daher, bei Neukauf oder Umzug den Anschluss den Fachmann zu Rate zu ziehen. Gasherde gibt es in unterschiedlichen Versionen: Mit offenen Flammen, mit Ceranfeld, mit drei bis fünf Flammen, mit Backofen, frei stehend oder in die Küchenzeile integriert. Dabei hat die offene Flamme die beste Energieausnutzung (im Vergleich zum Ceranfeld), während das Ceranfeld besonders leicht zu reinigen ist. Gas empfiehlt sich gegenüber Strom durch die hohe Primärenergieeffizienz.

Der übliche Haushaltsstrom wird erst verlustbehaftet aus fossilen und anderen Quellen erzeugt. Das Gas hingegen wird direkt unter dem Topf in Wärme verwandelt. Allerdings gehört Öko-Strom inzwischen zum üblichen Angebot der meisten Versorger. Im Gasbereichgibt es noch keine vergleichbaren Produkte. Bei Verwendung von Öko-Strom dreht sich der Umweltvergleich daher zugunsten von Strom.  

Vom Komfort her vergleichbar ist im Strombereich der Induktionsherd. Das ist bei einem Preisvergleich wichtig. Gas ist in der Regel günstiger als Strom. Dies gilt allerdings nur, wenn man auch mit Gas heizt. Sollte man nur für den Gasherd einen Zähler benötigen, macht der Grundpreis den vermeintlichen Vorteil zunichte. Die Auswahl an passenden Backöfen ist im Gasbereich auf vergleichsweise wenige Funktionen eingeschränkt.

Wer also Wert auf verschiedene Programme oder die Kombination mit Mikrowelle legt, ist mit einem Elektrobackofen gut beraten. Die Kombination von einem Gashert mit einem Elektrobackofen ist aber problemlos möglich. 

Quelle: www.wasserwaermeluft.de 
Bild: MEV Verlag GmbH


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