Meistervorbereitungskurs Teil I und II im Friseurhandwerk in Teilzeit


Die Teile I und II der Meisterprüfung im Friseur-Handwerk vermitteln den angehenden Friseurmeisterinnen und -meistern die nötigen Fertigkeiten und Kenntnisse, die sie benötigen, um die Meisterprüfung im Friseur-Handwerk zu bestehen. Als Friseurmeister oder Friseurmeisterin ist ein gutes Gespür für Farbe und Form gefragt, um zukünftige Kunden typgerecht beraten zu können und den gewünschten Look handwerklich perfekt umzusetzen.

Die Leitung eines Salons erfordert neben Fachpraxis und Fachtheorie auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Aus diesem Grund werden den Kursteilnehmern die nötigen Kenntnisse für ein erfolgreiches Salonmanagement vermittelt: Kostenermittlung, Kalkulation, Buchhaltung, Personalführung und Marketing. Zudem erhalten Sie einen Überblick über die Informations- und Kommunikationssysteme im Friseurhandwerk.



Kurstitel

Meistervorbereitung Teil I und II

Unterrichtsform

Teilzeit

Kursdatum

24.03.2021 – 01.03.2022

Gebühr

2.800,00 € *

Kosten Lernmaterial:

ca. 100,00 € *

Kosten Material:

Nach Bedarf

Prüfungsgebühr:

ca. 730,00 € *

Unterrichtseinheiten:

430 UE

Unterrichtszeiten:

Teilzeit

Montag von 08:30 bis 16:30 Uhr
Mittwoch von 18:30 bis 21:00 Uhr
gelegentlich sonntags
Eine Woche in den Sommer- und Herbstferien, voraussichtlich
Montag bis Mittwoch von 08:30 bis 16:30 Uhr

Unterrichtsorte:

Seminarraum der Kreishandwerkerschaft Fulda
Rabanusstraße 33, 36037 Fulda

 

Ausbildungszentrum der Friseur-Innung Fulda (FIF)
Edelzeller Str. 3, 36093 Künzell-Engelhelms


* (Preisänderungen aufgrund von langfristiger Vorausplanung vorbehalten)

GLIEDERUNG DER MEISTERPRÜFUNG

Die Meisterprüfung umfasst folgende selbstständige Prüfungsteile:

Teil I

Prüfung der meisterhaften Verrichtung der im jeweiligen Handwerk gebräuchlichen Arbeiten

Teil II

Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse

Teil III

Prüfung der erforderlichen betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse

Teil IV

Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse

 


Die Meisterprüfungsordnung sieht ausdrücklich vor, dass die Ablegung der einzelnen Teile der Meisterprüfung in beliebiger Reihenfolge erfolgen kann. Die Meisterprüfung kann dreimal wiederholt werden.


ZULASSUNGSVORAUSSETZUNG
Zur Meisterprüfung wird zugelassen, wer eine Gesellenprüfung in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will oder einem damit verwandten zulassungspflichtigen Handwerk oder eine entsprechende Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat.

Zur Meisterprüfung ist auch zuzulassen, wer eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat und in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt hat. Für die Zeit der Berufstätigkeit dürfen nicht mehr als drei Jahre gefordert werden.

Ist der Prüfling in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, selbstständig, als Werkmeister oder in ähnlicher Stellung tätig gewesen, oder weist er eine der Gesellentätigkeit gleichwertige praktische Tätigkeit nach, so ist die Zeit dieser Tätigkeit anzurechnen. Die jeweils angegebenen Tätigkeiten schließen Zeiten von Vorbereitungslehrgängen auf die Meisterprüfung in Vollzeitform bis zu zwei Jahren ein. Die geforderten Zeiten der praktischen Tätigkeiten müssen bis zum Beginn der Meisterprüfung erfüllt sein, unabhängig davon, mit welchem Prüfungsteil begonnen wird. Der Nachweis einer Berufstätigkeit entfällt bei einer weiteren Meisterprüfung nach einer in einem anderen Handwerk bereits bestandenen Meisterprüfung oder bei einer entsprechenden Prüfung nach dem Berufsbildungsgesetz mit einem Weiterbildungsabschluss (z.B. für Industriemeister).

Falls Unklarheiten bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen bestehen, sollten Sie sich möglichst vor Beginn der Vorbereitungslehrgänge bei der geschäftsführenden Stelle für Meisterprüfungen bei der Handwerkskammer beraten lassen.

Ansprechpartner:

HWK Kassel, Abteilung Meister- und Fortbildungsprüfungen
Frau Alt, Tel: 0561 - 7888-178
Frau Zahn, Tel.: 0561 - 7888-130

WIE GEHEN SIE WEITER VOR?

1. Zum Lehrgang anmelden
Wir möchten Sie bitten, das Anmeldeformular in MASCHINENSCHRIFT ODER IN DRUCKBUCH-STABEN auszufüllen. Die Daten sind Grundlage für die spätere Beurkundung Ihrer Meisterprüfung. Schreiben Sie Ihren Namen mit Umlauten, also ä, ö oder ü, wenn dies in Ihren Urkunden übernommen werden soll.


2. Zulassung beantragen
Bitte beantragen Sie vor Beginn des Lehrgangs Ihre Zulassung zur Meisterprüfung bei der Handwerkskammer Kassel. Diese muss einmalig für alle vier Teile der Meisterprüfung gestellt werden.

https://www.hwk-kassel.de/weiterbildung/meister-in-im-handwerk/

3. Aufstiegs-BAföG beantragen (zuständiges Amt ist abhängig von Ihrem Wohnort)
Was ist das Aufstiegs-BAföG?
Das "Aufstiegs-BAföG" (früher: "Meister-BAföG") bietet finanzielle Unterstützung für mehr als 700 Fortbildungsabschlüsse wie Meister/in, Fachwirt/in, Techniker/in oder Betriebswirt/in. Gefördert werden Fortbildungen öffentlicher und privater Träger in Voll- und Teilzeit, die fachlich gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder auf gleichwertige Abschlüsse nach Bundes- oder Landesrecht vorbereiten.

Weitere Informationen sowie alle Förderämter finden Sie unter:
https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/foerderaemter-und-beratung.php


BEFREIUNG VON TEILEN DER MEISTERPRÜFUNG
Handwerksmeister/in
Prüflinge, welche die Meisterprüfung in einem anderen Handwerk bereits bestanden haben, sind von den Teilen III und IV und durch den Meisterprüfungsausschuss auf Antrag von der Ablegung der Prüfung in gleichartigen Prüfungsfächern ganz oder teilweise zu befreien.

Absolventen von Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen
Prüfungsbewerber, welche die Diplomprüfung oder die Abschlussprüfung an einer deutschen staatlichen oder staatlich anerkannten wissenschaftlichen Hochschule oder Fachhochschule bestanden haben, können auf Antrag von einzelnen Teilen der Meisterprüfung befreit werden, wenn bei diesen Prüfungen mindestens die gleichen Anforderungen gestellt werden wie in der Meisterprüfung.


Techniker/in
Prüfungsbewerber, die Abschlussprüfungen an deutschen staatlichen oder staatlich anerkannten Technikerschulen oder Prüfungen vor staatlichen Prüfungsausschüssen mit Prüfungsanforderungen, welche den Anforderungen bei Abschlussprüfungen an deutschen staatlichen oder staatlich anerkannten Technikerschulen entsprechen, mit Erfolg abgelegt haben, können von Teil II (Prüfung der fachtheoretischen Kenntnisse) der Meisterprüfung befreit werden, wenn das Arbeitsgebiet des Handwerks dem jeweiligen Fachgebiet der Prüfung entspricht.

Andere Weiterbildungsqualifikationen
Ausbildereignungsprüfung:

Mit Erfolg abgelegte Prüfungen der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse nach dem Berufsbildungsgesetz, dem Seemanngesetz oder dem Bundesbeamtengesetz werden als Voraussetzung für die Befreiung von Teil IV - Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse - der Meisterprüfung im Handwerk anerkannt.

 

„Geprüfte/-r Fachmann/-frau für kaufmännische Betriebsführung“ oder Betriebswirt des Handwerks:
Diese Prüfungen werden als Voraussetzung für die Befreiung von Teil III – Prüfung der wirtschaftlichen und rechtlichen Kenntnisse - der Meisterprüfung im Handwerk anerkannt.

 

Kraftfahrzeug-Servicetechniker:

Die bestandene Prüfung auf Grundlage der Fortbildungsregelung vom 15.12.1997 führen zur Befreiung von Teil I der Meisterprüfung im Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk.

Zur Beachtung:
Befreiungsanträge können nur behandelt werden, wenn das entsprechende Prüfungszeugnis - beglaubigte Fotokopie - mit dem Zulassungsantrag eingereicht wird. Das Befreiungsgesuch ist im Antrag auf Zulassung unter Punkt 7 aufzunehmen.

FÖRDERUNGEN
Förderung durch das Arbeitsamt
Eine Förderung nach dem Arbeitsförderungsgesetz ist nur in Ausnahmefällen z.B. bei Rehabilitationsmaßnahmen möglich. Bitte setzen Sie sich rechtszeitig mit dem für Sie zuständigen Arbeitsamt in Verbindung.

Begabtenförderung berufliche Bildung
Wenn Sie Ihre Gesellenprüfung mit der Note „besser als gut“ bestanden haben und nicht älter als 24 Jahre sind, können Sie die Begabtenförderung berufliche Bildung beantragen.

Bitte wenden Sie sich dafür an die Handwerkskammer Kassel.

Ansprechpartner:
Inken Aulenbacher, Scheidemannplatz 2, 34117 Kassel, Tel.: 0561/7888-135
Abteilung Sachkundeprüfung und Begabtenförderung


Fördermöglichkeiten für Soldaten
Während der Dienstzeit können Soldaten auf Zeit nach § 7 des Soldatenversorgungsgesetzes und Grundwehrdienstleistende nach den Richtlinien zur Berufsförderung für Grundwehrdienstleistende gefördert werden. Der Antrag ist jeweils rechtzeitig vor Lehrgangsbeginn beim zuständigen Berufsförderungsdienst zu stellen.

Meisterprämien Land Hessen
Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeister, die nach dem 1. Januar 2018 ihre Meisterprüfung vor einer hessischen Handwerkskammer erfolgreich abgeschlossen haben und ihren Hauptwohnsitz und/oder ihren Arbeitsplatz in Hessen haben, können  eine Meisterprämie in Höhe von 1.000 Euro beantragen.

STEUERERSPARNIS
Soweit die Lehrgangskosten nicht durch Beihilfen gedeckt sind, können diese bei der

Einkommenssteuer-Erklärung als Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Dazu zählen alle mit der Fortbildung in unmittelbarem Zusammenhang stehenden Ausgaben wie: Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, Lernmittel, Schreib- und Zeichenmaterial, Taschenrechner, Fahrtkosten, Arbeitsmaterial, Material- und Maschinenkosten für Übungs- und Meisterstück, Werkzeug, Studienfahrten, Unterkunft und Verpflegung bei auswärtiger Unterbringung und sonstige unvermeidbare Kosten.

Ersetzt der Arbeitgeber die Kosten für die Teilnahme an einem Berufsfortbildungslehrgang oder einer sonstigen beruflichen Veranstaltung, sind die Aufwendungen als Betriebsausgaben bei dem Arbeitgeber abzugsfähig und führen dort zur Ersparnis bei der Steuer vom Einkommen und ggf. auch der Gewerbesteuer. Eine Lohnversteuerung für den Arbeitnehmer braucht dann nicht vorgenommen zu werden, wenn die Bildungsmaßnahme im ganz überwiegenden betrieblichen Interesse des Arbeitgebers durchgeführt wird.

Nähere Auskünfte geben die zuständigen Finanzämter oder der Steuerberater.

Betriebswirtschaftliche Sprechtage

 

Alle Termine in der Übersicht, 
Anmeldung telefonisch unter (0661) 902240



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