·     Was wird gefördert

Mit diesem ergänzendem Darlehen können kleine Unternehmen mit maximal 50 Mitarbeitenden (Vollzeitstellen) und Soloselbständige zusätzlichen Liquiditätsbedarf finanzieren, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und zur Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist. 

Finanziert werden alle Betriebsmittel für die Aufrechterhaltung der Tätigkeit bzw. die Überbrückung des Zeitraumes bis zur Wiederaufnahme derselben. Die Finanzierungsmittel dürfen ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden. Liquiditätsbedarf, der auch unabhängig von der Corona-Krise entstanden wäre, kann mit  diesem Darlehen nicht finanziert werden.

Von einer Förderung sind ausgeschlossen:

•    Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben;

•    Ablösung von vorhandenen Bankverbindlichkeiten;
•    Ablösung von vorhandenen Gesellschafterdarlehen;
•    Anschlussfinanzierungen;
•    Prolongationen.

 

·     Wer wird gefördert

Natürliche Personen, die unternehmerisch tätig sind sowie Angehörige der Freien Berufe, die zur Fortführung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eine kurzfristige Überbrückungsfinanzierung benötigen. Das Unternehmen des Antragsstellenden darf max. 50 Vollzeit-Mitarbeitende (Teilzeitkräfte sind in Vollzeitkräfte umzurechnen) haben. Es können nur unternehmerische Tätigkeiten gefördert werden, die vor der Corona-Krise über ein tragfähiges Geschäftsmodell verfügt haben. Dies ist der WIBank gegenüber nachzuweisen.

·     Welche Voraussetzungen gibt es?

Die Einreichung des Antrags erfolgt in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern. Vor der Antragstellung bei der WIBank, soll ein Beratungskontakt mit einem Kooperationspartner zur Einschätzung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Gewerbes/der freiberuflichen Tätigkeit vor und nach Überwindung der Krise stattgefunden haben. 

 

Das Programm ist zunächst befristet bis zum 31.12.2020. Weitere Details können Sie dem Merkblatt unter „Downloads“ entnehmen.

 

·      Wie sind die Konditionen

Je Antragstellenden kann ein Darlehen in Höhe von 3.000 bis 35.000 Euro beantragt werden. Das Kreditvolumen soll sich an dem Liquiditätsbedarf für 6 Monate ab dem 13. März 2020 orientieren. 

Die Laufzeit des Darlehens beträgt 7 Jahre, hiervon sind die ersten 2 Jahre tilgungsfrei.

Für das Darlehen wird ein Festzinssatz für die gesamte Darlehenslaufzeit vereinbart. Der Zinssatz beträgt 0,75% p.a.

Eine vorzeitige teilweise oder vollständige Rückzahlung ist ohne weitere Kosten (z.B. Vorfälligkeitsentschädigung) möglich. Teilrückzahlungen müssen in Höhe von mindestens 20% der ursprünglichen Darlehenssumme erfolgen.

 

Die WIBank kann einen Verzicht auf Rückzahlung von Teilbeträgen des Darlehens von bis zu 50% des ursprünglichen Darlehensbetrages aussprechen, sofern die Kreditnehmenden durch Vorlage ihrer Steuerbescheide für das Jahr 2020 Geschäftsunterbrechungen und Umsatzausfälle von nicht geringer Höhe/Dauer nachweisen und diese sich aus der Corona-Krise zwingend ergeben haben. 

·     Rechtliche Hinweise

Ein Rechtsanspruch auf ein Hessen-Mikroliquiditätsdarlehen besteht nicht.

 

Das Programm Hessen-Mikroliquidität wird nach Maßgabe der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (Amtsblatt der EU L 352 ,S. 1 ff. vom 24.12.2013) vergeben.

·     Wer sind die Kooperationspartner?

·        Industrie- und Handelskammern in Hessen

·        Handwerkskammern in Hessen

 

·        Regionale hessische Wirtschaftsfördergesellschaften

 

·     Downloads

PDF, 126,97 KB

Merkblatt

PDF, 1,41 MB

Erklärung über „De-minimis“-Beihilfen

PDF, 620,18 KB

Datenschutzhinweise für Kunden und andere Betroffene 

 

 

 

 

+++Wichtige Information+++

 

Dürfen Soforthilfen für den eigenen Lebensunterhalt eingesetzt werden?

 

Nein. Soforthilfen dienen ausschließlich zur Überbrückung betrieblicher Liquiditätsengpässe. Ihr Ziel ist die Vermeidung von Insolvenzen und Arbeitsplatzverlusten in bisher gesunden Unternehmen infolge der Corona-Pandemie. Sie dürfen daher nicht der Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts dienen.

Auch Solo-Selbständige, Einzelunternehmer und Einzelunternehmerinnen dürfen die Soforthilfe nur für die laufenden Betriebsausgaben verwenden. Allerdings müssen Sie nicht auf Ihre privaten Eigenmittel zurückgreifen, bevor Sie die Soforthilfe in Anspruch nehmen können. Benötigen sie zusätzlich Hilfe bei den Kosten der Lebenshaltung, können sie die Grundsicherung nutzen, die beim jeweiligen Jobcenter zu beantragen ist.

Die Voraussetzungen dafür sind erheblich erleichtert worden. Antragstellerinnen und Antragsteller müssen derzeit weder ihr Vermögen offenlegen noch antasten. Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate. Die Grundsicherung kann durchaus neben der Soforthilfe bezogen werden.

Weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung finden Sie hier.

 

 

Soforthilfe für Ihr Unternehmen beantragen? So funktioniert‘s.

Wichtiger technischer Hinweis vorab:

Wir erwarten eine hohe Nachfrage. Um keine Serverkapazitäten zu blockieren, deaktivieren wir das Online-Formular nach 15 Minuten ohne Eingabe. Ihre Angaben werden in dem Fall nicht gespeichert, und Sie müssten von vorne beginnen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vor dem Ausfüllen des Formulars vorbereiten. Wir bitten Sie, Folgendes unbedingt zu beachten:

·        Für den Antrag auf Soforthilfe müssen Sie einige Unterlagen und Informationen wie etwa Ihre Steuernummer und Ihre Bankverbindung bereithalten.

·        Außerdem müssen Sie Dokumente als Scan oder Foto hochladen.

·        Um Ihnen das Ausfüllen des Antrags möglichst einfach zu machen, haben wir die Anleitung „Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag“ erstellt. Bitte schauen Sie zuerst dort hinein, bevor Sie den Antrags-Dialog starten

·        In der Anleitung finden Sie auch den Link zum Online-Antrag.

·        Es ist wichtig, dass Sie diese Reihenfolge beachten. So kommen Sie am schnellsten zu Ihrer Soforthilfe.

·        Am Ende der Anleitung finden Sie eine Checkliste. Überprüfen Sie damit, ob Sie Informationen und Dokumente vorliegen haben, die Sie für den Antrag auf Soforthilfebenötigen.

 

Sie können die Anleitung „Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag“ sowie die Checkliste zur Hilfe hier herunterladen oder ausdrucken.

Das Antragsformular steht ab dem 30. März 2020 zur Verfügung.

 

Schon jetzt können Sie sich informieren, wie Sie Ihren Antrag auf Soforthilfe stellen und alle nötigen Unterlagen vorbereiten. Den Link zum Online-Formular finden Sie ab 30.3. im PDF Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag.

 

Anträge für die Soforthilfe können bis zum 31. Mai 2020 eingereicht werden.


Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag - HMWEVW - Stand 29.03.2020 (PDF / 100.35 KB)

Anleitung: Dokumente-Scanner als App - für Corona-Soforthilfe-Antrag (PDF / 84.68 KB)

Soforthilfe für Selbstständige, Freiberufler und kleine Betriebe

Die Hessische Landesregierung hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen und Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft (ausgenommen Primärerzeugung), Sozialunternehmen, sowie Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt. Lesen Sie hier weiter.

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

 

Finanzierungshilfen von Bund und Land

 

Corona-Soforthilfe Hessen vorraussichtlich ab 30. März!

 

Das »Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen« hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt, um hessische Unternehmen aller Branchen angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Virus-Pandemie zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern.

Existenzgefährdete Unternehmen, Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige freier Berufe erhalten einen einmaligen Zuschuss, um die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Virus-Pandemie zu mindern. Das Soforthilfsprogramm des Landes setzt auf das Programm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbständige auf und ergänzt dieses. Im Folgenden das Wichtigste aus den Richtlinien:

Wer wird gefördert?

Förderberechtigt sind Selbstständige (auch Angehörige freier Berufe und Künstler), Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen (mit Ausnahme der Primärerzeugung auch der Landwirtschaft) mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Der Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson muss in Hessen sein.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss, der ausschließlich für Förderberechtigte gewährt wird, die unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.

Die Zuschüsse werden zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. des Liquiditätsengpasses gewährt, die durch die Corona-Virus-Pandemie vom Frühjahr 2020 entstanden sind. Liquiditätsengpässe, die vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.

Höhe der Förderung

Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Die Soforthilfe ist als Festbetrag gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt inklusive der Bundesförderung (Eckpunkte des Soforthilfe-Programms

bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro

bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro

bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen.

Die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. die Liquiditätsengpässe sind durch Eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. Die Bewilligungsbehörde behält sich eine Überprüfung der Angaben im Antragsformular und der wirtschaftlichen Verhältnisse vor. Obergrenze für die Höhe der Förderung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses. In diesem Fall legt die Bewilligungsbehörde einen geringeren Festbetrag fest. Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie zustehende Versicherungsleistungen aus Absicherung von Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall werden auf den vorgesehenen Zuschuss angerechnet. Unabhängig davon ist eine Kumulierung mit sonstigen staatlichen oder EU-Hilfen zum Ausgleich der COVID-19-Pandemie ausgelösten Liquiditätsengpässe im Rahmen der beihilferechtlichen Vorgaben möglich.

Antragsverfahren | vorraussichtlich ab 30. März, 15 Uhr!

Anträge können Sie nur beim Regierungspräsidium Kassel stellen. Die Handwerkskammer Kassel steht Ihnen für Fragen zum Antragsprozess aber zur Verfügung. Anträge auf Förderung sind daher zu richten an das Regierungspräsidium Kassel. Der Förderantrag ist als Download auf der Website des Regierungspräsidiums Kassel abrufbar und direkt online ausfüllbar: http://www.rpkshe.de/coronahilfe

 

Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen

 

Was wird gefördert?

Das Programm soll zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur sowie der Liquiditätssituation beitragen und die Aufnahme von zusätzlichem Fremdkapital ermöglichen. Die Finanzierung erfolgt in Form eines Nachrangdarlehens im vollen Risiko der WIBank, für das keine banküblichen Sicherheiten erforderlich sind.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht), der freiberuflich Tätigen, sowie am Markt tätigen Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH. Der Sitz des Unternehmens oder eine Betriebsstätte müssen sich in Hessen befinden.

Nicht antragsberechtigt sind Existenzgründer.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach aktueller EU-Definition:

·         weniger als 250 Mitarbeitende

·         Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder Bilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro

·         weniger als 25% (Kapital- oder Stimmenanteile) im Besitz eines oder mehreren Unternehmen gemeinsam, welche die Definition eines KMU nicht erfüllen

 Weitere Voraussetzungen:

·         Sitz oder Betriebsstätte in Hessen

·         Bonitätseinstufung durch die Hausbank mit einer 1-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit von höchstens 6,7 % vor Eintritt des zusätzlichen Liquiditätsbedarfes

·         Kein ungedeckter Liquiditätsbedarf per 31.12.2019

Darüber hinaus sieht das Programm eine Kofinanzierung in Höhe von mindestens 20% des WIBank-Darlehens durch ein Darlehen der Hausbank vor. Dieses kann weitestgehend frei strukturiert und voll besichert werden.

Das Programm ist zunächst befristet bis zum 31.12.2020

Wie sind die Konditionen?

Die WIBank stellt pro Endkreditnehmer einen Kreditbetrag zwischen 5.000 und 200.000 Euro bereit. Für Unternehmen des gewerblichen Straßengüterverkehrs gilt aus beihilferechtlichen Gründen ein verminderter Höchstbetrag von 100.000 Euro. Für Unternehmen mit Sitz außerhalb Hessens mit einer hessischen Betriebsstätte können je hessischem Vollzeitarbeitsplatz maximal 25.000 Euro beantragt werden.

Es werden zwei Laufzeitvarianten angeboten:

·         zwei Jahre mit endfälliger Tilgung

·         Fünf Jahre mit zwei tilgungsfreien Jahren, danach Tilgung in gleichbleibenden vierteljährlichen Raten zum Quartalsende

Zinsleistungen sind vierteljährlich zum Quartalsende fällig.

Für die Tilgung des Kredites wird ein Festzinssatz vereinbart. Der für die jeweilige Darlehenszusage gültige Sollzinssatz wird am Tag der Zusage durch die WIBank für die gesamte Laufzeit festgelegt. 

Aktueller Zinssatz (Stand: 25. März 2020): 1,25 % p.a. nominal

Derzeit ist noch die Einführung unterschiedlicher Endkreditnehmerzinssätze für die beiden Laufzeitvarianten n Abstimmung.

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Der Förderkredit wird im Hausbankenverfahren vergeben. D.h. Ihre Hausbank stellt den Antrag bei der WIBank und bleibt Ihr alleiniger Ansprechpartner. Anträge, die direkt bei der WIBank eingereicht werden, dürfen nicht angenommen werden! Die WiBank bittet das Vorgehen einzuhalten, nur so können alle Anfragen schnellstmöglich bearbeitet werden.

Antrag Liquidätshilfe (doc)
Antrag Liquidätshilfe (pdf)
Merkblatt Liquidätshilfe


Weitere Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten


Stellen Sie einen Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen bei Ihrem Finanzamt!

Da absehbar ist, dass aktuell Umsatzeinbrüche bestehen, kann ein Antrag auf Herabsetzung der Steuervorauszahlungen beim zuständigen Finanzamt gestellt werden. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Steuerberater oder stellen Sie selbst den Antrag. Das hessische Finanzministerium hat die Finanzämter sensibilisiert, Anträge zügig zu prüfen.

Beantragen Sie die Stundung von Steuerzahlungen!

Das hessische Finanzministerium hat die Finanzämter sensibilisiert, Stundungen zügig zu prüfen. Es will sich auch auf Bundesebene dafür verwenden, den Zinssatz für Stundungen zu verringern. Das bayerische Landesamt für Steuern hat ein Antragsformular für die Beantragung von steuerlichen Erleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus veröffentlicht. Der Vordruck ist neutral gehalten und kann für die Finanzämter in jedem Bundesland verwendet werden.

Sprechen Sie mit Ihrer Bank!

Wenn Sie als Unternehmen (langfristige) Kreditverbindlichkeiten haben: Sprechen Sie mit ihrer Hausbank über die Möglichkeiten einer Tilgungsaussetzung für den Zeitraum der Krise. Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang, ob die Zinskonditionen noch den aktuellen Marktgegebenheiten angemessen sind und sprechen Sie mit der Hausbank über die Möglichkeiten einer Umschuldung. Sprechen Sie mit Ihrem Betreuer bei der Bank über die Situation, damit er die reduzierten Kontobewegungen richtig interpretiert.

 

Welche Hilfen gibt es, damit mein Unternehmen liquide bleibt?

Zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen aufgrund von Umsatzausfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen Kredit- und Bürgschaftsprogramme des Landes bereit. Dazu zählen:

Kapital für Kleinunternehmen (KfK)

Handwerksbetriebe mit bis zu 25 Mitarbeitenden und 5 Mio. Euro Jahresumsatz können Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50 Prozent aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig. Weitere Infos

Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW)

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Mio. Euro Umsatz können aus diesem Förderprogramm über ihre Hausbank Betriebsmittelkredite bis 1 Mio. Euro erhalten. Weitere Infos

Bürgschaften

Die Bürgschaftsbank Hessen bietet in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen Bürgschaften bis 1,25 Mio. Euro mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent an. Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 300.000 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 60 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden. Weitere Infos

Das Land Hessen übernimmt in besonderen Fällen Landesbürgschaften in der Regel über 1,25 Mio. Euro, um in Kooperation mit der Hausbank sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abzusichern. Weitere Infos

 

Hier noch einmal die wichtigsten Adressen:

a.      WiBank Hessen (Die Seite wird fortlaufend aktualisiert und Sie finden hier die aktuellen Informationen zur Hilfe für Unternehmen).

Hinweis:

Für die bereits vorhandenen Finanzierungsprodukte gilt, dass sie im Hausbankenverfahren beantragt werden müssen. Anträge, die direkt bei der WIBank eingereicht werden, dürfen nicht angenommen werden. Nur bei Einhaltung dieses Vorgehens können Anfragen schnellstmöglich bearbeitet werden.

Bei Fragen ist das WIBank Servicecenter unter 0611 774-7333 täglich von 8 bis 20 Uhr zu erreichen.

b. Finanzierungsportal für den Mittelstand

c. Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

 

 

 

Unterstützung zum Erhalt der Arbeitsplätze – Kurzarbeitergeld:

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens treffen immer mehr Unternehmen in Nordhessen. Um wirtschaftliche Einbußen und Auftragsrückgänge abzufedern, sind derzeit sehr viele Betriebe an Kurzarbeit interessiert. Zehn Fragen und Antworten, wie Kurzarbeit genutzt werden kann und was sich rückwirkend seit Anfang März geändert hat.

Quelle: Handwerkskammer Kassel

 

 

 

Meisterbrief 

Ausgabe 01/2020 

 

 

"Lebende Werkstätten"in Halle 7auf der trend-messe 2019

 

 

Hier geht es zu den

Ausbildungsstellen im Handwerk

 

Download Lehrstellen 2020

Betriebswirtschaftliche Sprechtag Alle Termine in der Übersicht, Anmeldung telefonisch unter (0661) 902240

 

Aktuelle Seminare

 

AUSBILDUNG & SPRACHE Ausbildungsbegleitende Sprachförderung

Keine Idee nach der Schule? Zu viele Möglichkeiten?Das Praktikumsjahr ist dein Einstieg ins Berufsleben. Dein Weg zum Traumberuf.

 

 

TOPAS – TOP

Ausbildungsstelle

 


 

 

Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk Fulda e. V.



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Kfz.-Versicherung: Wechselfrist naht

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